Partnerprogramme.com
FAQ: Was ist ein Partnerprogramm? Wie können Sie ein Partnerprogramm nutzen

[Previous Page] [Next Page] [Up] [Home Page] [Mail]

Partnerprogramme stellen virtuelle Filialvertriebssysteme im Internet dar.

Ein Internet-Händler möchte seine Produkte (z.B. Bücher) einer größeren Käuferschaft als bisher anbieten.
Dazu bietet er Webmastern ein Partnerprogramm an. Eine Webseite, die eine große Besucherzahl zum Thema Garten hat, kann nun Bücher über Pflanzen und Gartenpflege anbieten.

Die Vorteile für den Internet-Händler:
- Neue Kunden
- Marketing und Promotion durch den Partner
- Der Partner wählt Bücher aus, die er für besonders interessant für die Besucher seiner Seite hält

Die Vorteile für den Webmaster:
- Er erhält Provisionen
- Die Bücher bilden einen Mehrnutzen für die Besucher seiner Seite (dieser Mehrnutzen erhöht mittelfristig die Attraktivität der Seite und somit die Besucherzahlen)



FAQ / Begriffserläuterungen

1. Welche Arten von Partnerprogrammen gibt es?
Antwort:
a) Pay per click Programme, die pro "Click-through" zahlen, also pro Besucher, der über einen Link (meist mit einem Banner verbunden) zu Ihrer Seite gelangen (unabhängig, ob dieser Besucher etwas kauft).
b) Pay per lead Programme, die einen fixen Betrag zahlen, wenn ein verwiesener Besucher eine bestimmte (meist für ihn kostenlose) Aktion ausführt, wie z.B. Informationen anfordern oder ein Formular ausfüllen.
c) Pay per sale Programme, die eine prozentuale Verkaufsprovision bezahlen. Hier ist wichtig zu prüfen, ob alle Artikel im Sortiment des Internet-Händlers für die Provision qualifiziert sind. Ferner gibt es gelegentlich Anbieter, die nur für den Artikel zu dem der direkte Link bestand bei erfolgtem verkauf Provision zahlen, nicht aber auf andere Artikel, wenn der Besucher sie selbstätig auf der Seite des Internet-Händlers auswählt, und in den Warenkorb legt.
d) Variation zu c: Es gibt Programme, die Provisionen auf alle später von diesem Kunden getätigten Käufe (bzw. Verlängerungen von Mitgliedschaften zahlen).
e) Variation zu c: Programme, die eine einmalige fixe Provision pro Neukunde zahlen (ein Besucher, der vorher noch nie etwas bestellt hat, kauft etwas bei diesem Internet-Händler.)
f) Programme mit Strukturvertriebselementen (MLM). Diese zahlen auch für indirekte angeworbene Kunden. Beispiel Seite X wird Partner im Partnerprogramm eines Internet-Händlers, Seite Y wird von Seite X geworben und wird daraufhin ebenfalls Partner des Internet-Händlers. Kommt nun ein Besucher über Seite Y zu dem Internet Händler und tätigt einen Kauf, so erhält auch Seite X eine anteilige Provision.

2. Wie kann man teilnehmen?
Einzige Voraussetzung ist eine eigene Seite im Internet.
a) Suchen Sie sich ein Partnerprogramm aus.
b) Lesen Sie die Bedingungen.
c) Füllen Sie ein Antragsformular online aus (manchmal auch email-Antrag stattdessen)
d) Kurz darauf erhalten Sie Ressourcen (Html, Banner, Links) die Sie in Ihre Seite einbinden. Diese enthalten eine Kennung, an der das System des Internet-Händler erkennen kann, daß ein Besucher von Ihrer Seite an ihn verwiesen wurde.

3) Wie erhalte ich Informationen über Verkäufe?
In der Regel entweder per email oder Sie können sich online (kennwortgeschützt) auf der Seite des Internet-Händlers in einen Partnerprogramm einloggen und dort auf Statistiken zugreifen.

4) Wie erfolgt die Zahlung der Provisionen?
In der Regel per Scheck. Einige Programme bieten alternativ einen Store-credit an, daß heißt Ihre Provisionen werden als Guthabenkonto geführt, mit dem Sie selbst Käufe bei dem Internet-Händler tätigen können. Einige wenige deutsche Anbieter zahlen per Überweisung.

5) Für welche Produkte und Dienstleistungen gibt es Partnerprogramme?
Es fing alles an mit Büchern, CDs, Software, Webdesign und Webhosting, aber mittlerweile gibt es fast nichts mehr, was es nicht gibt.

6) Was bedeutet MLM?
MLM steht für Multi-Level-Marketing (in Deutschland auch bekannt als Pyramidensysteme). Hierbei werden Sie nicht nur an von Ihnen verwiesenen Käufen beteiligt, sondern auch an Käufern, die über Partner verwiesen wurden, die wiederum von Ihnen für das Partnerprogramm geworben wurden. MLM-Partnerprogrammen sollten Sie mit erhöhter Vorsicht begegnen. Empfehlung: Beteiligen Sie sich nicht an Programmen, die Eintrittsgebühren, Kauf von Vertriebshandbüchern oder eines Muster des Produktes als Voraussetzung für eine Teilnahme angeben!
Die Teilnahme an Partnerprogrammen sollte für den Partner immer kostenlos sein.

7) Was versteht man unter einem zweistufigen Provisionsmodell?
Im Gegensatz zu MLM-Programmen ist die Provision für indirekte Verkäufe bei zweistufigen Provisionsmodellen auf zwei Ebenen beschränkt. Beispiel: A wirbt B, B wirbt C. Von der Webseite von C kommt jemand über den Link zum Anbieter des Partnerprogrammes und tätigt einen Kauf.
In einem Partnerprogramm mit zweistufigem Provisionsmodell erhalten C und B Provision für diesen Verkauf, nicht aber A.


Fanden Sie die kostenlosen Informationen von Partnerprogramme.com nützlich? Dann empfehlen Sie Partnerprogramme.com doch bitte weiter (hier klicken). Danke!


NOCH FRAGEN? Lesen Sie alles zum Thema Partnerprogramme in Partnerprogramme.com - das Buch. Über 100 Seiten voller Informationen.

[Next] Alle Partnerprogarmme finden Sie hier
[Up] Home Page
[Home] Home Page
[Mail] Send EMail to PartnerProgramme



Partnerprogramme.com - das Verzeichnis, das Ihnen Geld verdienen hilft

Letzte Änderung 15. Dezember 2000